Tipps für Euren Wettkampf bei Hitze

Tipps für Euren Wettkampf bei Hitze

An heißen Tagen können keine Bestzeiten erzielt werden!
Ein Wettkampf an solchen Tagen sollte deshalb entspannt und relaxt angegangen werden.

Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten!
In einem Wettkampf verlieren wir, bedingt durch die höhere Intensität, enorm viel Flüssigkeit. Es ist praktisch kaum möglich, diesen Verlust zu decken. Es sollte aber versucht werden, das Defizit in einem „gesunden“ Maß zu halten, so dass keine Leistungseinbuße resultiert. Das bedeutet konkret, dass bereits vor dem Wettkampf regelmäßig und während des Rennens von der ersten Verpflegungsstation an getrunken werden sollte. Bitte beachten, dass nicht mehr als 0,25 Liter pro Viertelstunde aufgenommen werden können. Am Wettkampftag sollte vor dem Rennen ausreichend Mineralwasser mit einem hohen Natriumgehalt getrunken werden.

Intensität anpassen!
Es gibt einen idealen Temperaturbereich, bei dem unser Körper weder kühlen noch wärmen muss. Weicht die Temperatur davon ab, brauchen wir Energie, die uns fehlt, wenn wir schneller laufen, schwimmen oder fahren wollen. Das heißt, dass wir unsere Intensität immer den äußeren Bedingungen anpassen müssen.

Kleidung der Temperatur entsprechend auswählen!
Bei extremen Temperaturen sollten wir unsere Kleidung entsprechend wählen. Zu warme Bekleidung führt zusätzlich zu einer Erhöhung der Körperkerntemperatur, was sehr negative Folgen haben kann.

Unsere Bekleidungstipps für den Seelbach-Schwarzwald-Sonnwendlauf: Luftige Kleidung, die locker am Körper anliegt. Keine ¾-Hosen, keine Kompressionsstrümpfe oder Fußballstutzen, damit zur Kühlung viel Luft an die Haut kommt. Da über den Kopf die meiste Hitze abgegeben wird, sollte dieser möglichst ohne geschlossene Kopfbedeckung bleiben, perfekt wäre ein Sonnenschild.

Vor dem Start im Schatten aufhalten!
Wer ein Hitzerennen vor sich hat, sollte vor dem Startschuss möglichst alles dafür tun, um der Hitze auszuweichen. Halte Dich im Schatten oder an einem besonders kühlen Ort auf!

Externe Kühlung!
Wer es schafft, die Körperkerntemperatur möglichst tief zu halten, kann länger mit einer höheren Intensität laufen. Es hilft, wenn man sich bei allen Gelegenheiten Wasser über den Kopf schüttet oder das Rennen „gekühlt“ in Angriff nimmt.

Auf Warnsignale achten!
Wer beim Wettkampf Schwindel, Übelkeit, starke Schwäche oder Kopfschmerzen verspürt, sollte das Tempo reduzieren, bei Fortbestehen der Symptome den Wettkampf abbrechen und sich beim nächsten Streckenposten melden.

Wenn diese Tipps beachtet werden, sollte nichts passieren. Bedenkt: Im Vordergrund steht der Spaß am Laufen. Genießt die Atmosphäre!

Euer Sonnwendlauf-Team